FCO, Komet und SAV mit beachtlichen Erfolgen in Hamburg
Futsal. Riesenjubel bei den B-Jugendlichen des FC Oberneuland. Die Truppe um Trainer Jens Ahlers setzte sich bei den Norddeutschen Futsalmeisterschaften in Hamburg souverän durch und sicherte sich mit einem 2:0 im Endspiel den Titel. ATSV Sebaldsbrück schied dagegen schon in der Vorrunde aus. Bei den C-Junioren überraschte TuS Komet Arsten mit dem dritten Rang, der FC Huchting schied ebenfalls in der Vorrunde aus. Bei den Herren verpasste die SG Aumund-Vegesack trotz gutem Start in das Turnier die Qualifikation zu den Viertelfinalspielen nur knapp, wurde die Arambasic-Elf am Ende Vierter.
B-Junioren sind Norddeutscher Meister
Der FC Oberneuland setzt seine Futsal-Erfolgsserie fort, wurden die Vinnenwegkicker auch in Hamburg ihrer Rolle gerecht und sicherten sich den Titel des Norddeutschen Futsalmeisters. Mit einem 2:0 über den Preetzer TSV und einem 5:1 gegen JFV Hamburg-Oststeinbek startete die Ahlers-Elf erfolgreich ins Turnier, ehe man sich dem TSV Ottersberg mit 0:3 geschlagen geben musste. Mit sechs Punkten sicherte sich der FCO in der Viergruppe aber trotzdem den Gruppensieg und drehte nach einem 0:1 Rückstand das Halbfinale noch in ein 3:2. Im Finale siegte der FCO dann wieder souverän mit 2:0. "Das war schon klasse, was wir heute gezeigt haben", war Coach Ahlers nach dem Sieg rundum zufrieden. "Wenn man bedenkt, dass wir fast ausschließlich mit dem jüngeren Jahrgang angetreten sind, dann macht das schon Lust auf mehr. Die gesamte Mannschaft hat funktioniert und ich bin wirklich stolz auf alle." Der ATSV Sebaldsbrück musste sich in der Gruppe B dagegen schon in der Vorrunde verabschieden, vertrat das Land Bremen aber dennoch sehr gut.
Komet verpasst Finale nur knapp
Bei den C-Junioren wusste der TuS Komet Arsten zu überraschen, verpasste am Ende das Finale aber nach einem verlorenen 7-Meter-Schießen nur knapp. Nachdem die jungen Kometen mit einem 5:2 Sieg über den Preetzer TSV in die Gruppenphase gestartet waren, folgten zwei Remis: 1:1 gegen Concordia Hamburg und 1:1 gegen TSV Garbsen. Das reichte für das Halbfinale, bei welchem die Bremer gegen Holstein Kiel lange Zeit führten, am Ende aber nicht nur den Ausgleich kassieren musste, sondern im Entscheidungsschießen den kürzeren zogen. Im "kleinen Finale" trafen die Arster dann wieder auf den TSV Garbsen und diesmal waren sie erfolgreich, so dass am Ende ein beachtlicher dritter Rang zu Buche steht. Für den FC Huchting lief es dagegen nicht so glatt, war bereits in der Vorrunde schluss. Dennoch war die Erfahrung für den FCH eine gute.
SAV verpasst Viertelfinale nur knapp
von Oliver Meibohm. Die SG Aumund-Vegesack verpasste bei den norddeutschen Futsal-Meisterschaften in Hamburg nur ganz knapp den Sprung in das DFB-Viertelfinale. Das Team von Trainer Kristian Arambasic, der in der St. Pauli-Halle direkt am Millerntor selber als Spieler auflief, musste sich im Feld der sechs Mannschaften am Ende mit dem vierten Platz begnügen. "Das ist schade, denn wir hätten durchaus auch Zweiter werden können", sagte Arambasic, der dennoch vollauf zufrieden war. "Wir haben gut gespielt und auch gegen die Top-Mannschaften voll dagegengehalten."
Der Bremer Landesmeister startete nach einem 1:1 gegen den MTV Moisburg sowie einen 3:2-Erfolg über Real Flensburg mit vier Punkten aussichtsreich in das Turnier. Den ersten Rückschlag gab es dann beim 0:1 gegen das Team Yasar. In der Partie gegen den Titelverteidiger und deutschen Vizemeister 2010 erspielten sich die Vegesacker nach Aussage von Arambasic "drei bis vier hochkarätige Chancen", blieben im Abschluss aber glücklos. "Einige meiner Spieler, die zum ersten Mal bei den norddeutschen Meisterschaften dabei waren, hatten vielleicht doch ein bisschen Muffensausen", begründete der SAV-Trainer die fehlende Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor. Team Yasar kam schließlich eine Minute vor Schluss zum glücklichen Siegtreffer. "Das Spiel hätten wir einfach nicht verlieren dürfen. Selbst der Teammanager des Gegners gratulierte uns nach dem Abpfiff zu einer sehr starken Leistung", kommentierte SAV-Kapitän Johannes Metschuck diese Niederlage.
Die Vegesacker erholten sich von diesem Rückschlag aber schnell und fertigten anschließend Arminia Hannover deutlich mit 3:0 ab. So musste die letzte Partie gegen die Hamburg Panthers die Entscheidung bringen. Denn bei einem Sieg wäre die SAV noch auf Rang zwei gesprungen und hätte somit die Fahrkarte für das DFB-Viertelfinale lösen können. Nach einer schnellen 1:0-Führung sah es zunächst auch gut für die Nordbremer aus. Doch die Panthers glichen nicht nur aus, sondern nutzten später noch einen Strafstoß, um das Blatt zu wenden. Pech für die SAV: 20 Sekunden vor dem Abpfiff verschoss Nils Husmann einen Strafstoß und setzte die Kugel neben das Gehäuse.
In der Abschlusstabelle rangierten schließlich mit dem neuen Titelträger Hamburg Panthers sowie Vizemeister Team Yasar die von Kristian Arambasic erwarteten Favoriten. Sein Team belegte mit sieben Zählern aufgrund des etwas schlechteren Torverhältnisses gegenüber Real Flensburg Rang vier.